james morrison im wohnzimmer
es ist mittlerweile nichts neues mehr, dass sich einige künstler ab und an bei uns im wohnzimmer, der küche, dem büro oder dem schlafzimmer blicken lassen. live-stream heisst das kleine wunder. kostet nichts und es sicher bequemer als mitten im gedrängel zu stehen. atmosphärisch ist die ganze sache prinzipiell verbesserungsbedürftig, aber wie auf einem konzert so ist es auch hier wichtig, mit den richtigen leuten "vor ort" zu sein.
dieses mal quetschte sich also der britische sänger james morrison samt band ins heimische gefilde. vom straßenmusiker zum gefeierten sänger. so kann seine geschichte ganz kurz, dafür mit leicht pathetischen hauch umfasst werden. 2006 veröffentlichte er sein erstes album "undiscovered", auf dem sich mit der debut-single "you give me something" auch der erste größere hit gleich abzeichnete. auch wenn es ein klein wenig brauchte, avancierte "you give me something", wie einige andere songs, mittlerweile zum radio-song, bei dem das ausschalten unmöglich gemacht wird. nachdem er dann einige britische preise 2007 absahnte, dachte er sich wohl, dass die sache sich lohnt und album no. 2 folgte.
2008 erschien "songs for you, thruths for me". hier arbeitete er mit ryan tedder zusammen. tedder steht für sich. er arbeitete mit bedingfield, kelly clarkson oder chris cornell. die liste ist jetzt schon lang und mehr über ihn gibt es auf seiner myspace-seite. dem breiteren publikum wurde tedder wohl erst bekannt, als er mit seiner band one republic und "apologize" einen no. 1 verbuchen konnte. auf "songs for you, thruths for me" spielte dann auch noch nelly furtado eine gewisse rolle. das duett "broken strings" wurde zum ersten no. 1-hit für morrison, obwohl dies wohl nicht der stärkste song der platte ist, dafür wahrscheinlich der massenkompatibelste.
so und dieser mann stand also bei mir im wohnzimmer :) für andere befand er sich im kölner e-werk und rockte dort ab 21.04 die bühne. & was er vollbrachte war richtig gut. was die songauswahl betrifft, kam es bei zwei veröffentlichten alben auch zu keinen großen überraschungen. mal ein wenig rockiger, dann wieder balladesk. morrison braucht nicht viel um gute musik erklingen zu lassen: sich selbst und seine gitarre. aber auch wenn er sie mal aus der hand legt für "please don't stop the rain" macht er alles andere als einen verlorenen eindruck auf der bühne. diese gehört ihm und das, voll und ganz. allerdings muss er sie noch mit seiner gut ausgewählten band teilen.
seine musik ist natürlich und klingt als ob sie das selbstverständlichste der welt wäre. seine stimme voller soul und texte voller kreativität, auch wenn auf dem zweiten album alles ein wenig "love"-lastig ist. dennoch eine exzellente mischung, allgemein und auf der bühne. im gepäck hatte morrison neun songs seines aktuellen albums und acht des vorgängers. also eine ausgewogene runde sache! live wurde er von seiner bakround-sängerin beverly brown bei "broken strings" unterstützt. irgendwie sympathischer als die furtado, aber man kennt brown eben nicht und "superstars" machen sich besser an der seite eines aufstrebenden musikers. mit rund 100 minuten unter der durchschnittslänge des ärzte-kosmos geblieben, dafür viel charmanter und über dem schnitt vieler großen stars, die sich nach 60 minuten gerne mal wieder verkrümeln.
es war ein gutes konzert und wer james morrison noch nicht live oder im wohnzimmer hatte, sollte das nachholen. er verkauft sich gut und irgendwann muss man sicher mehr für die tickets zahlen :D
nebenbei: die homepage des hr. morrison ist ein blick wert und dass nicht nur um informationen zu sammeln. diese ist richtig (!) gut gemacht und sehr nutzefreundlich. http://www.jamesmorrisonmusic.com/
hier die setlist:
the only night
under the influence
undiscoverred
please dont stop the rain
save yourself
this boy
you make it real for me
broken strings
love is hard
if you dont wanna love me
precious love
nothing ever hurt like you
call the police
once when I was little
you give me somethin'
--------- zugabe ---------
better man
fix the wolrd up for you
wonderfil world
dieses mal quetschte sich also der britische sänger james morrison samt band ins heimische gefilde. vom straßenmusiker zum gefeierten sänger. so kann seine geschichte ganz kurz, dafür mit leicht pathetischen hauch umfasst werden. 2006 veröffentlichte er sein erstes album "undiscovered", auf dem sich mit der debut-single "you give me something" auch der erste größere hit gleich abzeichnete. auch wenn es ein klein wenig brauchte, avancierte "you give me something", wie einige andere songs, mittlerweile zum radio-song, bei dem das ausschalten unmöglich gemacht wird. nachdem er dann einige britische preise 2007 absahnte, dachte er sich wohl, dass die sache sich lohnt und album no. 2 folgte.
2008 erschien "songs for you, thruths for me". hier arbeitete er mit ryan tedder zusammen. tedder steht für sich. er arbeitete mit bedingfield, kelly clarkson oder chris cornell. die liste ist jetzt schon lang und mehr über ihn gibt es auf seiner myspace-seite. dem breiteren publikum wurde tedder wohl erst bekannt, als er mit seiner band one republic und "apologize" einen no. 1 verbuchen konnte. auf "songs for you, thruths for me" spielte dann auch noch nelly furtado eine gewisse rolle. das duett "broken strings" wurde zum ersten no. 1-hit für morrison, obwohl dies wohl nicht der stärkste song der platte ist, dafür wahrscheinlich der massenkompatibelste.
so und dieser mann stand also bei mir im wohnzimmer :) für andere befand er sich im kölner e-werk und rockte dort ab 21.04 die bühne. & was er vollbrachte war richtig gut. was die songauswahl betrifft, kam es bei zwei veröffentlichten alben auch zu keinen großen überraschungen. mal ein wenig rockiger, dann wieder balladesk. morrison braucht nicht viel um gute musik erklingen zu lassen: sich selbst und seine gitarre. aber auch wenn er sie mal aus der hand legt für "please don't stop the rain" macht er alles andere als einen verlorenen eindruck auf der bühne. diese gehört ihm und das, voll und ganz. allerdings muss er sie noch mit seiner gut ausgewählten band teilen.
seine musik ist natürlich und klingt als ob sie das selbstverständlichste der welt wäre. seine stimme voller soul und texte voller kreativität, auch wenn auf dem zweiten album alles ein wenig "love"-lastig ist. dennoch eine exzellente mischung, allgemein und auf der bühne. im gepäck hatte morrison neun songs seines aktuellen albums und acht des vorgängers. also eine ausgewogene runde sache! live wurde er von seiner bakround-sängerin beverly brown bei "broken strings" unterstützt. irgendwie sympathischer als die furtado, aber man kennt brown eben nicht und "superstars" machen sich besser an der seite eines aufstrebenden musikers. mit rund 100 minuten unter der durchschnittslänge des ärzte-kosmos geblieben, dafür viel charmanter und über dem schnitt vieler großen stars, die sich nach 60 minuten gerne mal wieder verkrümeln.
es war ein gutes konzert und wer james morrison noch nicht live oder im wohnzimmer hatte, sollte das nachholen. er verkauft sich gut und irgendwann muss man sicher mehr für die tickets zahlen :D
nebenbei: die homepage des hr. morrison ist ein blick wert und dass nicht nur um informationen zu sammeln. diese ist richtig (!) gut gemacht und sehr nutzefreundlich. http://www.jamesmorrisonmusic.com/
hier die setlist:
the only night
under the influence
undiscoverred
please dont stop the rain
save yourself
this boy
you make it real for me
broken strings
love is hard
if you dont wanna love me
precious love
nothing ever hurt like you
call the police
once when I was little
you give me somethin'
--------- zugabe ---------
better man
fix the wolrd up for you
wonderfil world